UNTERRICHT

Als Diplom-Musikpädagoge unterrichtet Hemmi Donié Jugendliche und Erwachsene in:

 

  • Pop und Jazz,
  • Jazzimprovisation, Arrangement,
  • Jazzharmonielehre und
  • klassischem Klavierspiel.

 

Zur Vorbereitung auf ein Studium an einer Musikhochschule werden darüber hinaus auch  Unterricht in 

 

  • Allgemeiner Musiklehre, 
  • Gehörbildung 
  • und (Jazz-) Harmonielehre angeboten.

Pressebericht Saarbrücker Zeitung, 13.03.2012

 

Spaß am Spiel hilft gegen Lampenfieber

Musikpädagoge mit Bigbanderfahrung führt Klavierschüler in die Kunst des Improvisierens ein

Von SZ-Mitarbeiterin Alexandra Raetzer

 

Saarbrücken. „Manche wollen Boogie lernen und spielen dann erst mal ein paar Monate Bach, weil es ihnen so gut gefällt.“ Hemmi Donié bringt das nicht aus der Ruhe. Schließlich pendelt der studierte Pianist, Musikpädagoge und Jazzer als „musikalischer Grenzgänger“ gerne zwischen Klassik, Jazz und Pop und ist dadurch in der Lage, sich auf die Vorlieben des einzelnen Schülers einzulassen. Rund 20 Jugendliche und Erwachsene, darunter etliche „Wiedereinsteiger“, lernen in seiner Klasse an der Musikschule der Landeshauptstadt Saarbrücken Klavier mit den Schwerpunkten Jazz, Pop und freies Spiel. Während im klassischen Klavierunterricht (fast) ausschließlich nach Noten gespielt wird, lernen die Schüler der Improvisationsklasse im Einzelunterricht auch, Melodien in der rechten Hand nach Harmoniesymbolen zu begleiten. Ist das Fundament durch Grundkenntnisse in Harmonielehre gelegt, geht es weiter mit den im Jazz gebräuchlichen Skalen wie etwa mixolydisch oder alteriert auf der Dominante. „Die Dominante ist im Jazz der Akkord, auf dem sich alles abspielt“, erklärt Donié.

So wichtig die Theorie auch ist – im Vordergrund des Unterrichts steht die Freude am Klavierspiel. „Versucht, beim Spielen Spaß zu haben“, rät Hemmi Donié seinen Schülern als „Gegenmittel“ gegen das gefürchtete Lampenfieber. Beim ersten Konzert der Improvisationsklasse, das kürzlich in der Musikschule stattfand, wurde dieser Rat beherzigt: Ob Joscha Eisel mit „A song for guy“ von Elton John, Aika Lukas mit „River flows in you“ oder Maximilian Rink mit „When the love falls“ von Yiruma: alle konnten mit ihrer Leistung zufrieden sein.

Die 18-jährige Sophia Apostolidis steuerte eine anspruchsvolle Version des Jazzstandards „Over the rainbow“ bei. Sie nimmt bereits seit vielen Jahren Unterricht bei Hemmi Donié und ist damit das „älteste“ Mitglied der Klavier- und Improvisationsklasse. Auch musikalisch ambitionierte Computerfreaks fühlen sich hier wohl. So spielt Dominik Reincke am liebsten Stücke, die er von Computerspielen her kennt, wie „Simple and Clean“ von Hikaru Utada.

Fortgeschrittene wie Thomas Prätzlich nutzen den Unterricht, um an eigenen Kompositionen oder Bearbeitungen zu feilen und profitieren dabei von den Erfahrungen ihres Lehrers, der vor seiner Tätigkeit als Musikpädagoge als musikalischer Leiter von Bigbands unter anderem mit Caterina Valente, Al Martino, Jonny Logan und Jennifer Rush auftrat. Und da Hemmi Donié nach wie vor der „Zunft der praktizierenden Musiker“ angehört, haben seine Schüler bei Konzerten des Trios „Jazz à la française“ mit Special-Guests wie Gustav Rivinius oder Wolfgang Mertes, Soloauftritten oder Gigs seiner Band Gelegenheit, ihren Lehrer als versierten und vielseitigen Pianisten zu erleben.

 

Quelle: Archiv der Saarbrücker Zeitung

http://saarland.sz-sb.de/Elias/detail_it.jsp?number=1

 

 

Weitere Infos:

Hemmi Donié, Birkenfeld

Telefon: +49 6782 3536
E-Mail: mail@hemmidonie.de